01Was ist Glycin?
Glycin ist eine von 20 proteinogenen Aminosäuren und die kleinste unter ihnen. Sie gilt als semi-essenziell, da der Körper sie zwar teilweise selbst bilden kann, der Bedarf in bestimmten Situationen aber höher sein kann als die Eigenproduktion. Glycin ist ein zentraler Baustein von Kollagen, dem häufigsten Strukturprotein im Körper, und fungiert zudem als Neurotransmitter.
02Woher stammt unser Glycin?
Unser Glycin wird rein pflanzlich durch Fermentation gewonnen, ohne Gentechnik und ohne Zusätze. Es erreicht eine Reinheit von mehr als 99.9 % und ist damit für eine vegane Ernährung geeignet.
03Rolle im Körper
Glycin spielt eine wichtige Rolle bei der Synthese von Proteinen, insbesondere von Kollagen, das Bestandteil von Haut, Sehnen und Gelenken ist. Als Neurotransmitter ist Glycin zudem an der Signalübertragung im zentralen Nervensystem beteiligt und an der Regulierung verschiedener Stoffwechselvorgänge.
04Einnahme & Kombination
Glycin kannst du unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen. Für eine gezielte Ergänzung wird es häufig zusammen mit anderen Aminosäuren oder Kollagen-Produkten eingesetzt. Eine feste Kombinationsempfehlung gibt es nicht – Glycin lässt sich gut in einen individuellen Mix integrieren.
Gut zu wissenDas Bundesamt für Gesundheit hat die maximale Tagesdosis für Glycin in Nahrungsergänzungsmitteln bei 5 g festgelegt.
05Glycin über die Nahrung
Glycin ist in praktisch allen eiweisshaltigen Lebensmitteln enthalten, besonders reichlich in Gelatine, Bindegewebe und Knochenbrühe. Auch Fleisch, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte liefern nennenswerte Mengen. Eine ausgewogene Ernährung deckt den grössten Teil des täglichen Bedarfs ab.
- Gelatine und Knochenbrühe
- Fleisch, Fisch und Eier
- Hülsenfrüchte
06Gut zu wissen
Glycin gilt allgemein als gut verträglich. Die maximale Tagesdosis in Nahrungsergänzungsmitteln liegt gemäss Bundesamt für Gesundheit bei 5 g. Bei bestehenden Erkrankungen oder in der Schwangerschaft sprich im Zweifel mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.