01Was ist Mönchspfeffer?
Mönchspfeffer, botanisch Vitex agnus-castus, ist ein Strauch mit tiefvioletten Blüten, dessen kleine, pfefferartige Früchte verwendet werden. Unser Extrakt wird aus diesen Früchten gewonnen und ist auf einen standardisierten Gehalt von 0.6 % Agnuside eingestellt, sodass jede Kapsel eine gleichbleibende Menge dieses Inhaltsstoffs liefert. Der Name «Mönchspfeffer» geht auf die traditionelle Verwendung der Früchte in Klöstern zurück.
02Woher stammt Mönchspfeffer?
Der Mönchspfefferstrauch stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wurde bereits von griechischen und römischen Pflanzenkundigen der Antike beschrieben. Verwendet werden die reifen Früchte, die nach der Ernte getrocknet und zu einem standardisierten Extrakt verarbeitet werden. Heute wird die Pflanze auch in anderen Regionen mit ähnlichem Klima kultiviert.
03Inhaltsstoffe
Agnuside ist ein Iridoidglykosid und gilt als einer der Leitstoffe im Mönchspfeffer, anhand dessen der Extrakt standardisiert wird. Daneben enthält die Pflanze weitere Flavonoide wie Casticin, Kämpferol und Quercetin sowie Diterpene wie Rotundifuran und Vitexilacton.
Diese Vielzahl an Pflanzenstoffen trägt zur traditionellen Verwendung von Mönchspfeffer bei, auch wenn die genaue Bedeutung der einzelnen Verbindungen wissenschaftlich noch nicht abschliessend geklärt ist. Die Standardisierung auf Agnuside dient primär der Qualitätssicherung und Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Chargen.
04Traditionelle Verwendung
Mönchspfeffer wird traditionell von Frauen in bestimmten Lebensphasen als Begleitung eingesetzt. Diese Verwendung reicht bis in die Antike zurück; eine wissenschaftlich abschliessend belegte Wirkung liegt jedoch nicht vor. In der traditionellen Naturheilkunde wird Mönchspfeffer meist über einen längeren Zeitraum eingenommen, da sich mögliche Effekte erst allmählich zeigen sollen.
05Einnahme & Kombination
Bei indyvit ist die Tagesdosis auf 19.9 mg Extrakt beschränkt. Mönchspfeffer wird meist morgens in Kapselform eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten. Eine kontinuierliche Einnahme über mindestens zwei bis drei Monate gilt als üblich, um die traditionelle Verwendung auszuschöpfen.
06Gut zu wissen
Mönchspfeffer sollte in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, da er in den Hormonhaushalt eingreifen kann. Auch bei hormonabhängigen Erkrankungen oder bei Einnahme der Antibabypille oder anderer hormoneller Präparate ist vorher eine Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt wichtig, da Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen werden können. Wie bei allen hormonell wirksamen Pflanzenstoffen gilt: Bei Unsicherheiten oder bestehenden Erkrankungen zuerst mit einer Fachperson sprechen.