01Was ist Jod?
Jod ist ein essentielles Spurenelement, das dein Körper nur in sehr geringen Mengen benötigt, aber ohne das die Schilddrüse nicht richtig arbeiten und keine ausreichenden Mengen an Schilddrüsenhormonen bilden kann.
Kaliumjodid (Kalii iodidum) ist eine hochwirksame Jodverbindung mit einem Jodanteil von rund 76 Prozent und wird in geprüfter Reinheit und Effizienz hergestellt, was eine zuverlässige Dosierung ermöglicht.
02Woher stammt Jod?
Natürliche Jodquellen sind vor allem Meeresfisch, Meeresfrüchte und Meeresalgen, da Jod im Meerwasser deutlich konzentrierter vorkommt als in den meisten Böden an Land, aus denen Pflanzen ihre Nährstoffe beziehen.
In der Schweiz erfolgt der grösste Teil der Jodversorgung der Bevölkerung über jodiertes Speisesalz, das gezielt zur Vorbeugung eines flächendeckenden Jodmangels eingeführt wurde und seither wesentlich zur Deckung des Tagesbedarfs beiträgt.
03Wirkung im Körper
Jod trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Die Schilddrüsenhormone wiederum steuern zahlreiche Stoffwechselvorgänge im gesamten Körper, unter anderem den Grundumsatz.
Ausserdem trägt Jod zu einer normalen kognitiven Funktion, einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Erhaltung normaler Haut bei. Bei Kindern trägt Jod ausserdem zum normalen Wachstum bei und ist bereits während der Schwangerschaft für die Entwicklung wichtig.
04Einnahme & Kombination
Jod kann unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden, da es weder besonders fett- noch wasserlöslich ist und keine speziellen Bedingungen für die Aufnahme im Körper benötigt.
Da Jod und Selen beide für die Schilddrüsenfunktion wichtig sind, achten manche Menschen zusätzlich auf eine ausreichende Selenzufuhr über die Ernährung, da Selen an der Umwandlung der Schilddrüsenhormone beteiligt ist.
- Einnahme unabhängig von Mahlzeiten möglich
- Selen ist für die Schilddrüse ebenfalls relevant
05Tagesbedarf über die Nahrung
Jodiertes Speisesalz, Meeresfisch und in geringerem Umfang auch Milchprodukte liefern in der Schweiz den grössten Teil der täglichen Jodzufuhr und tragen wesentlich dazu bei, einen Jodmangel in der Bevölkerung zu verhindern.
06Gut zu wissen
Personen mit bestehenden Schilddrüsenerkrankungen, zum Beispiel einer Schilddrüsenüberfunktion oder bestimmten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, sollten die Einnahme von Jodpräparaten vorher mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen, da zusätzliches Jod die Schilddrüsenfunktion spürbar beeinflussen kann.
Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Jodbedarf erhöht, da das ungeborene und später das gestillte Kind für seine eigene Schilddrüsen- und Hirnentwicklung auf eine ausreichende mütterliche Jodversorgung angewiesen ist. Sprich hier ebenfalls mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über die für dich passende Menge.
Bei SchilddrüsenerkrankungenSprich vor der Einnahme von Jodpräparaten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, wenn bei dir eine Schilddrüsenerkrankung bekannt ist.