01Was ist Coprinus?
Coprinus comatus, im deutschsprachigen Raum als Schopftintling bekannt, gehört zu den auffälligsten Pilzarten Mitteleuropas. Sein zartes, an Spargel erinnerndes Aroma macht ihn auch in der Küche beliebt. Du findest ihn wild wachsend auf Wiesen, in Gärten und entlang von Wegen – ein echter Allrounder unter den heimischen Pilzen, der seit einiger Zeit auch als Vitalpilz Beachtung findet.
02Herkunft & Qualität
Unser Coprinus wird im Hochland Chinas kultiviert, wo Klima und Boden dem Pilz ideale Bedingungen bieten. Das Substrat besteht aus einer abgestimmten Mischung verschiedener Sägemehle, biologischer Weizen- und Reiskleie, etwas Rohrzucker und natürlichem Gips. Die Herstellung erfüllt die aktuellen EU-Richtlinien für kontrollierte, nachhaltige Produktion.
Für den Extrakt werden die Fruchtkörper zerkleinert, metalldetektiert, mit Heisswasser extrahiert, zentrifugiert und schonend sprühgetrocknet. Die Extraktionsverhältnisse liegen zwischen 11:1 und 14:1, der Polysaccharidgehalt wird auf 30 % standardisiert.
03Traditionelle Verwendung & Inhaltsstoffe
In getrockneter Form enthält Coprinus rund 30 % Eiweiss, aufgebaut aus 20 freien Aminosäuren. Dazu kommt eine breite Palette an Mineralstoffen – darunter Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Mangan, Zink, Kupfer und Vanadium – sowie Vitamin C und die B-Vitamine B1 und B3 in relevanten Mengen.
Namensgebend für die Gruppe der Vitalpilze sind vor allem die enthaltenen Polysaccharide, zu denen auch Beta-Glucane zählen. Diese Verbindungen sind Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten; belastbare Aussagen zu einer Wirkung beim Menschen lassen sich daraus aktuell nicht ableiten.
04Einnahme & Kombination
Der Extrakt lässt sich unkompliziert in die tägliche Ernährung einbauen, meist als Kapsel oder Pulver zu einer Mahlzeit. Eine gleichmässige, tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum ist in der Praxis üblich.
05Gut zu wissen
Bei bekannter Pilzallergie sowie in Schwangerschaft und Stillzeit empfiehlt sich vor der Einnahme ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Wer regelmässig Medikamente einnimmt, sollte im Zweifel ebenfalls Rücksprache halten.
Gut zu wissenDer Extrakt ersetzt keine ausgewogene Ernährung und keine ärztliche Behandlung.