01Was ist Safran?
Safran (persisch «zafaran», gelb) wird aus den Samenfäden, den sogenannten Narben, einer im Herbst blühenden Krokusart gewonnen. Für ein Gramm Safran werden Hunderte Blüten von Hand geerntet.
Die aufwändige Ernte macht Safran zum teuersten Gewürz der Welt. Es wird meist nur in kleinen Mengen gehandelt und ist eine echte Rarität in der Küche.
02Woher stammt Safran?
Rund 90 % der weltweiten Safranernte stammen aus dem Iran. Weitere bedeutende Anbaugebiete liegen in Spanien und im indischen Kaschmir.
Safran nimmt in der Kultur des Orients seit Jahrtausenden einen festen Platz ein, sowohl als Gewürz als auch als Farbstoff. Unser Rohstoff wird als geprüftes Narbenpulver bezogen.
03Inhaltsstoffe im Überblick
Zu den bekanntesten Inhaltsstoffen von Safran zählen Crocine und Safranal, die dem Gewürz seine charakteristische Farbe und sein Aroma verleihen.
Für Safran sind in der EU und Schweiz keine gesundheitsbezogenen Angaben zugelassen, entsprechend darf hier auch nicht auf Studien verwiesen werden. Wir beschränken uns auf die Beschreibung von Herkunft und Inhaltsstoffen.
04Einnahme
Als Gewürz kannst du Safran häufiger beim Kochen verwenden. Um den Tagesbedarf über die Küche zu decken, müsste diese allerdings sehr safranlastig ausfallen, weshalb Supplemente eine praktische Ergänzung sein können.
Der Referenzwert liegt bei 10 mg, die Höchstmenge bei 30 mg täglich. Eine feste Tageszeit ist nicht vorgeschrieben.
05Gut zu wissen
Safran ist vegan und vegetarisch geeignet. Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können Farbe und Aroma je nach Charge leicht schwanken.
Sprich bei bestehenden Vorerkrankungen, in der Schwangerschaft oder Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme vor der Anwendung mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
- Aus den Narben einer Krokusart
- Rund 90 % der Ernte stammt aus dem Iran
- Charakteristische Inhaltsstoffe: Crocine, Safranal
- Vegan und vegetarisch geeignet
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=crocus+sativus&filter=years.2011-2021&sort=date